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Hepatitis C

Etwa 170 Mio. Menschen leiden weltweit an einer Hepatitis-C-Erkrankung, davon etwa 4 Mio. in den USA. Allein in den USA sterben jährlich etwa 10 000 bis 20 000 Menschen an Hepatitis C. Menschen, die mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert sind, können in vielen Fällen jahrzehntelang mit der Infektion leben, ohne unter ernsthaften Symptomen zu leiden. In den meisten Fällen bricht die Krankheit aber irgendwann mit schwerwiegenden Symptomen wie Leberkrebs oder Leberzirrhose aus. Da die meisten Hepatitis-C-Infektionen in der westlichen Welt zwischen 1960 und 1990 erfolgten, bevor wirksame Diagnose- und Präventionsmethoden zur Verfügung standen, ist davon auszugehen, dass sich diese Sterblichkeitsrate in Zukunft noch erhöhen wird.

Derzeitiger Behandlungsstandard ist eine 48-Wochen-Kombinationstherapie aus PEG-Interferon (Roches Pegasys und Schering-Ploughs PEG-Intron) und Ribavirin. Diese Behandlung ist für den Patienten belastend, da sie wöchentliche Injektionen umfasst und die PEG-Interferone grippeartige Symptome und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Ausserdem wird bei lediglich 40 bis 50% der Patienten, die die Therapie durchstehen, ein nachhaltiger Behandlungserfolg erzielt. Für die Patienten, bei denen die Interferon-Ribavirin-Therapie nicht wirkt, bleibt nur die Lebertransplantation als letzte Therapiemöglichkeit.

Neue in der Entwicklungsphase befindliche antivirale Mittel werden als Tabletten verabreicht und sind in der Lage, die Heilungsrate deutlich zu verbessern, wobei die Dauer der Kombinationstherapie (PEG-Interferon/Ribavirin) halbiert werden kann. Dies bedeutet für die Behandlung der Krankheit einen enormen Fortschritt.

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