Unsere Beteiligungen

4.7%

Agios Pharmaceuticals

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Agios Pharmaceuticals

4.7%

Die zwei am weitesten fortgeschrittenen Onkologieprogramme von Agios Pharmaceuticals zielen auf Mutationen in den Isocitrat­Dehydrogenasen 1 und 2 (IDH1­ und IDH2­Enzymkomplexe) ab, die bei hämatologischen Malignomen und soliden Tumoren anzutreffen sind. Versuchsdaten zum IDH2­Inhibitor Idhifa (AG­221) konnten überzeugen. Mit Blick auf die hohe Ansprechrate und den genau definierten Patientenkreis, der von dem Wirkstoff profitierte, genehmigte die Zulassungsbehörde im August 2017 ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Wir schätzen das globale Marktpotenzial von Idhifa in akuter myeloischer Leukämie (AML) auf USD 750 Mio. Bristol­Myers/Celgene besitzt die weltweiten Rechte an Idhifa und Agios wird Meilensteinzahlungen und schätzungsweise 15% Lizenzgebühren auf den Umsatz erhalten. Daten zum IDH1­Inhi­bitor Tibsovo (AG­120) bei AML waren ebenfalls aussichtsreich und das Produkt wurde im Juli 2018 zugelassen. Studienergebnisse zu Tibsovo bei Cholangiokarzinom, einem seltenen soliden Tumor, waren positiv und die Marktzulassung in dieser Indikation wird bis zum Jahresende 2020 erwartet. Tibsovo wird auch weiterhin für die Behandlung von niedriggradigen Gliomen untersucht. Schliesslich entwickelt das Unternehmen noch AG­348, ein neues Präparat zur Behandlung des Pyruvatkinase­Mangels, für das überzeugende Daten zum Machbarkeitsnachweis vorgelegt wurden, und Phase­III­Daten werden voraussichtlich 2020 vorgelegt.

1.2%

Akcea Therapeutics

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Akcea Therapeutics

1.2%

Akcea ist ein Spin­off von Ionis Pharmaceuticals und entwickelt Antisense­Wirkstoffe zur Behandlung seltener und ernsthafter Krankheiten. Sein führendes Produkt Tegsedi wurde Ende 2018 zur Behandlung von Patienten mit hereditärer Transthyretin­vermittelter Amyloidose, einer seltenen und ernsthaften Krankheit, auf den Markt gebracht. Akcea erhielt ein vollständiges Antwortschreiben (CRL) von der FDA für seinen Produktkandidaten Waylivra zur Behandlung von familiärem Chylomikronämie­Syndrom, einer seltenen Fettstoffwechselstörung, und bespricht das weitere Vorgehen mit der FDA. Das Unternehmen verfügt darüber hinaus über eine Pipeline von Lipidprodukten der nächsten Generation. Sie basieren auf der LICA­Technologie des Unternehmens, welche eine niedrigere Dosierung bei höherer Wirksamkeit ermöglicht. ANGPTL3­Lrx wird, in Zusammenarbeit mit Pfizer, im Rahmen einer Phase­II­Studie bei Hypertriglyceridämie getestet und auch bei Fettlebererkrankungen wie NAFLD. Akcea arbeitet an zwei LICA­Programmen, einem davon in Zusammenarbeit mit Novartis für verbreitete kardiovaskuläre Erkrankungen: APO(a)­Lrx. Das andere, APOCIII­Lrx, ist ein komplett firmeneigenes Programm von Akcea für Patienten mit erhöhten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen. Ionis bleibt Mehrheitsaktionär von Akcea.

4.0%

Alexion Pharmaceuticals

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Alexion Pharmaceuticals

4.0%

Alexion entwickelt Arzneimittel für seltene Krankheiten. Sein führendes Produkt Soliris wurde 2007 in den USA und in Europa für die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) zugelassen und wir erwarten in dieser Indikation einen Umsatz von etwa USD 2.0 Mrd. Das atypische hämolytisch­urämische Syndrom (aHUS) ist eine weitere Indikation, für die Soliris 2011 in den USA und in Europa zugelassen wurde. Hierdurch ergibt sich ein zusätzliches Marktpotenzial von USD 2.0 Mrd. Weitere Indikationen wie Myasthenia gravis und Neuromyelitis optica könnten zusätzlich USD 1.0 bis 2.0 Mrd. zum Umsatz beitragen. Um seine dominierende Position auf dem Markt zu wahren, hat Alexion das neue Soliris, Ultomiris (ALXN­1210), mit einem besseren Dosierungsprofil entwickelt, das jetzt für PNH und aHUS zugelassen ist. Weitere Indikationen werden erwartet. Um die Ertragsbasis über Soliris hinaus zu diversifizieren, hat das Unternehmen im März 2015 die Zulassung des neuen Präparats Asfotase Alfa gegen Hypophosphatasie erhalten, das mittlerweile zu einem wichtigen Umsatztreiber geworden ist. Darüber hinaus hat Alexion durch die Übernahme von Synageva im Mai 2015 Kanuma für die Behandlung eines Mangels an lysosomaler saurer Lipase (LAL) erworben. Nach der Übernahme von Wilson Therapeutics und Syntimmune im Jahr 2018 setzte Alexion seine forsche Expansionsstrategie 2019 fort, indem es Achillion übernahm und Kooperationen mit Eidos und Stealth einging.

5.5%

Alnylam Pharmaceuticals

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Alnylam Pharmaceuticals

5.5%

Alnylam Pharmaceuticals ist Marktführer auf dem Gebiet der RNA­Interferenz(RNAi)­Therapeutika. Dieser Therapieansatz ermöglicht die spezifische Blockade der Synthese bestimmter krankheitserregender Proteine. Das erste Produkt des Unternehmens auf dem Markt war Onpattro (Patisiran). Es wurde 2018 für die hATTR­Amyloidose mit Polyneuropathie zugelassen. Mit Givlaari (Givosiran) wurde 2019 ein weiteres RNAi­Therapeutikum für die Behandlung der akuten hepatischen Porphyrie zugelassen.  Alnylam besitzt eine breit gefächerte Pipeline potenzieller Produkte, zu denen auch vier Programme zählen, die ein fortgeschrittenes klinisches Entwicklungsstadium erreicht haben oder zur Zulassung anstehen. Hierzu zählen auch Fitusiran, das einen völlig neuen Ansatz bei der Behandlung von Hämophilie und seltenen Blutungsstörungen verfolgt, Lumasiran, das bei der primären Hyperoxalurie einen Durchbruch erzielte, und Vutrisiran, ein subkutan verabreichtes RNAi­Therapeutikum für die hATTR­Amyloidose, das das firmeneigene Applikationssystem Enhanced Stabilization Chemistry (ESC) GalNAc nutzt. Alnylam arbeitet weiterhin mit The Medicines Company (kürzlich von Novartis übernommen) zusammen, um Inclisiran voranzubringen, das die RNAi­Störung von PCSK9 zur Behandlung der Hypercholesterinämie untersucht und beispiellose Vorteile gegenüber anderen PCSK9­Antikörpertherapien bietet.

4.3%

Argenx

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Argenx

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Argenx ist ein auf klinischer Stufe arbeitendes belgisches Biotechnologieunter­nehmen, das mit Hilfe seiner zahlreichen Antikörperplattformen gezielte Antikörpertherapien entwickelt. Das führende Produkt des Unternehmens ist ARGX­113, das sich in einer klinischen Machbarkeitsstudie bei zwei IgG­vermittelten Autoimmunerkrankungen (Myasthenia gravis und ITP) als wirksam erwiesen hat. Das Unternehmen verfolgt mit der Ausgabe von vier klinischen Studienergebnissen in den nächsten 18 Monaten eine offensive klinische Entwicklung. Am interessantesten wird die Be­kanntgabe der Ergebnisse der Phase III bei MG­Patienten im 2. Halbjahr 2020 sein. Eine solide Bilanz und ein erfahrenes Management runden das Unternehmensprofil ab. Argenx gilt als Unternehmen mit zahlreichen Antikörperplattformen, die auf neu­artige klinische Behandlungspfade für Indikationen mit hohem medizinischem Bedarf, wenig Konkurrenz und jahrzehntelangem geringem Innovationserfolg abzielen.

1.7%

Arvinas

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Arvinas

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Arvinas ist das tonangebende Unternehmen bei der Entwicklung neuartiger niedermolekularer Substanzen für den selektiven Abbau von Zielproteinen. Die Pipeline des Unternehmens basiert auf der sogenannten PROTAC­Technologie. PROTACs nutzen das körpereigene «Entsorgungssystem» für den selektiven und effizienten Abbau krankheitsauslösender Proteine. ARV­110 ist Arvinas‘ führender Produktkandidat und ein oraler PROTAC, der im Rahmen der Behandlung des kastrationsresistenten Prostata­karzinoms (CRPC) den Androgenrezeptor abbaut. Derzeit wird eine offene Dosiseskalationsstudie der Phase I durchgeführt. Erste Wirksamkeitsdaten werden im 1. Halbjahr 2020 erwartet. Das zweite klinische Präparat des Unternehmens, ARV­471, ist ein orales PROTAC gegen das Östrogenrezeptorprotein (ER) zur Behandlung von metastasiertem ER­positivem/HER2­negativem Brustkrebs. Eine Dosiseskalationsstudie der Phase I wurde im 3. Quartal 2019 gestartet. 2020 sollen erste Ergebnisse vorliegen. Ungeachtet der frühen Entwicklungsphase dieser Pipelineprodukte verfügt Arvinas bereits über drei Partnerschaften mit grossen Unternehmen. 2015 schloss Arvinas mit Genentech einen Kooperationsvertrag über die Entwicklung von PROTACs in Höhe von bis zu USD 650 Mio. ab. Im Januar 2018 ging Arvinas eine Partnerschaft mit Pfizer im Umfang von bis zu USD 830 Mio. ein und im Juni 2019 wurde eine Zusammenarbeit mit Bayer im Pharmabereich und in der Agrarforschung vereinbart, die Arvinas bis zu USD 685 Mio. generieren könnte.

1.1%

Black Diamond Therapeutics

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Black Diamond Therapeutics

1.1%

Black Diamond Therapeutics ist ein Präzisionsunternehmen für Onkologiemedizin, das auf die Entdeckung und Entwicklung von niedermolekularen, tumorunabhängigen Therapien ausgerichtet ist. Die Therapien des Unternehmens zielen auf Patienten mit genetisch bedingten Krebsarten ab, für die gegenwärtig keine effektiven gezielten Behandlungsoptionen bestehen. Die Gründung von Black Diamond Therapeutics beruht auf profunden Kenntnissen im Bereich der Krebsgenetik und Proteinstruktur und -funktion sowie der medizinischen Chemie. Die firmeneigene Technologieplattform MAP (Mutation-Allostery-Pharmacology) ermöglicht die Analyse genetischer Sequenzierungsdaten auf Populationsebene. Ihr Ziel ist es, onkogene Mutationen zu identifizieren, die Krebserkrankungen in Tumorarten fördern, diese Mutationen in Familien einzuordnen, die ähnliche Proteinstrukturen aufweisen, und eine niedermolekulare und tumorunabhängige Einzeltherapie zu entwickeln, mit der sich die spezifischen Mutationsfamilien bekämpfen lassen. Der Eckpfeiler dieses Ansatzes leitet sich aus Trends ab, die sich bei gezielten onkologischen Therapien herausbilden. Die genetische Sequenzierung von Krebstumoren hat sich zunehmend verbreitet, was zur Entdeckung zahlreicher genetischer Veränderungen geführt hat, die zuvor unbehandelt, erfolglos ins Visier genommen oder übersehen worden waren. Mittlerweile wurden zahlreiche onkogene Targets ohne bestehende Behandlungsoptionen identifiziert, die einen beachtlichen, ungedeckten medizinischen Bedarf an neuartigen, zielgerichteten Therapien aufweisen. Der Ansatz bietet beachtliche Möglichkeiten, die Zahl der Krebspatienten zu erhöhen, die von onkologischen Präzisionsmedikamenten profitieren könnten. Der führende Produktkandidat des Unternehmens BDTX-189 soll die Funktion onkogener, bisher nicht behandelbarer Mutationen innerhalb der HER-Proteinfamilie blockieren, die bei einer Reihe von Krebsarten auftreten. Black Diamond Therapeutics hat für BDTX-189 einen Zulassungsantrag (IND – Investigational New Drug) eingereicht, der von der FDA im Dezember 2019 angenommen wurde. Das Unternehmen plant für das 1. Quartal 2020 die Initiierung einer klinischen Phase-I/II-Studie mit ersten Patienten, um eine tumorunabhängige Entwicklungsstrategie voranzutreiben.

0.2%

Cidara Therapeutics

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Cidara Therapeutics

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Cidara spezialisiert sich auf die Behandlung von schweren und resistenten mikrobiellen Infektionen. Sein Hauptprodukt Rezafungin (in einer Phase-III-Studie zur Behandlung von Candidämie und invasiver Candidiasis) stammt aus der Echinocandin-Klasse der Antimykotika, wird aber einmal wöchentlich als intravenöse Infusion verabreicht, im Gegensatz zu den derzeit erhältlichen Echinocandinen, die täglich gegeben werden müssen. Somit können Patienten mit dem besten Antimykotikum ambulant behandelt werden, was sowohl für Patienten als auch für das Gesundheitssystem von erheblichem Vorteil ist. Erste Daten der Phase II zeigen ein robustes Sicherheitsprofil sowie eine sehr gute Wirksamkeit und haben die Möglichkeit der einmaligen wöchentlichen Gabe bestätigt. Nach einer konstruktiven Sitzung mit der FDA wurde eine kleinere Phase-III-Studie begonnen als erwartet, woraufhin Cidara auch eine Prophylaxestudie zur Knochenmarktransplantation starten konnte. Die Candidämie-Studie der Phase III IC wurde im September 2018 begonnen. Die Daten werden für 2020 erwartet. Das Un­ternehmen ist für alle Märkte ausserhalb der USA und Japan mit Mundipharma eine Partnerschaft eingegangen, die finanzielle Mittel für das Programm der Phase III freigesetzt hat. Cidara ist zudem das einzige Unternehmen, das eine immuntherapeutische Plattform für schwere Infektionen entwickelt. Influenza ist hierbei das erste Ziel.

1.2%

Crispr Therapeutics AG

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Crispr Therapeutics AG

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Crispr Therapeutics entwickelt hauptsächlich transformative, gentechnisch hergestellte Arzneimittel für schwere Krankheiten und setzt dabei seine Plattform Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats (CRISPR)/Cas9 für die Genomeditierung ein. CRISPR/Cas9 ist programmierbar, um in Verbindung mit Erkrankungen Desoxyribonukleinsäure (DNA) der Patientenzelle zu schneiden, editieren und korrigieren. Unter den CRISPR­Unternehmen nimmt Crispr Therapeutics eine Sonderstellung ein, da es als erstes Unternehmen (gegen Ende 2018) in die Klinik vorgedrungen ist und zunächst den Schwerpunkt auf Anwendungen ex vivo gelegt hat. CTX­001 befindet sich in Europa für die transfusionsabhängige Beta­Thalassämie und in den USA für die Sichelzellanämie in der klinischen Anwendung (Gewinnbeteiligung mit Vertex bei beiden Programmen). Es wurden aussichtsreiche Daten der ersten Patienten vorgestellt, die eine erfolgreiche Editierung, Transplantation und klinische Besserung belegen. Crispr Therapeutics hat alle Rechte für seine allogenen CAR­T­Programme be­halten. Es hat speziell CD19, BCMA und CD70 als initiale Ziele im Auge und ist Ende 2019 in die Klinik gekommen. Crispr verfolgt in Zusammenarbeit mit Vertex (DMD, DM­1, CF) zwei In­vivo­Programme, eines in Eigenregie über das ehemalige Bayer­Joint­Venture Casebia sowie eine Vereinbarung mit Viacyte über regenerative Arzneimittel zur Deimmunisierung eines synthetischen Pankreas mit Geneditierungstechnologie.

4.1%

Esperion Therapeutics

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Esperion Therapeutics

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Esperion Therapeutics spezialisiert sich auf die Entwicklung von Behandlungen gegen kardiometabolische Erkrankungen. Bempedosäure ist das einzige klinische Präparat und hat nun das Phase­III­Programm für die Zulassung abgeschlossen. Es hat sich gezeigt, dass Bempedosäure den LDL­Cholesterinspiegel zusätzlich zu der Behandlung mit Statinen um nochmals 17 bis 18% reduziert und als Mono therapie um bis zu 25% bzw. um 35 bis 50% in Kombination mit Ezetimib senken kann. Im Gegensatz zu den kürzlich zugelassenen, subkutan zu verabreichenden PCSK9­Antikörpern steht Bempedosäure als praktische und günstigere Lösung zur einmaligen täglichen oralen Anwendung zur Verfügung. Parallel wird Esperion einen Zulassungsantrag für ein Festdosisregime in Kombination mit Ezetimib einreichen. Hauptmärkte für die Mono­ und Festdosis­Kombinationstherapie sind die Patientengruppe mit Statinunverträglichkeit sowie die Zusatzbehandlung bei Patienten, bei denen der LDL­Cholesterinspiegel trotz einer Maximaldosis an Statinen immer noch schlecht eingestellt ist. Die Zulas­sung wird für die USA und Europa im 1. beziehungsweise 2. Quartal 2020 erwartet. Esperion besitzt ausreichend Kapital, um die Ein führung der Arzneimittel in den USA selbst zu finanzieren. Für Europa ist der Partner Daiichi Sankyo zuständig (USD 300 Mio. im Voraus, weitere Meilensteine und Lizenzgebühren für Esperion).

1.7%

Exelixis

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Exelixis

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Exelixis ist ein auf Onkologie spezialisiertes Biotechnologieunternehmen. Das Unternehmen verfügt über einen der wirkungsvollsten Tyrosinkinase­Hemmer (TKI) auf dem Markt. Cabozantinib ist für die Behandlung aller Stadien des Nierenzellkarzinoms (RCC, Nierenkrebs) zugelassen. Ausserdem wurde eine Phase­III­Studie für die Zweitlinien behandlung des hepatozellulären Karzinoms (HCC, Leberkrebs) wegen eines Über lebensvorteils frühzeitig abgeschlossen; diese Indikationserweiterung wurde anschliessend im Januar 2019 zugelassen. Cabozantinib ist auch für das medulläre Schilddrüsenkarzinom zugelassen. Insbesondere wird das Medikament in verschiedenen Tumorsituationen mit immunonkologischen Wirkstoffen getestet, die einen bedeutenden zusätzlichen Mehrwert generieren können. Exelixis hat in Zusammen­arbeit mit Roche Cobimetinib entwickelt, einen zweiten TKI, der für die Behandlung des metastasierten Melanoms zugelassen ist. Da Exelixis die Gewinnschwelle nun überschritten hat, befindet sich das Unternehmen an einem Punkt, an dem es aggressiver in die firmeneigene Medikamentenpipeline investieren kann, von der künftige Wertschöpfung erwartet wird.

1.1%

Fate Therapeutics

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Fate Therapeutics

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Fate Therapeutics ist ein auf klinischer Stufe arbeitendes Biopharmaunternehmen, das zelluläre Immuntherapien der nächsten Generation für Krebs- und Immunerkrankungen entwickelt. Die «first-in-class» Zelltherapie-Produktkandidaten des Unternehmens, die derzeit die klinische Entwicklung durchlaufen, nutzen gesunde Spenderzellen, die mit Hilfe pharmakologischer Modulatoren ex vivo modifiziert werden, wie etwa Kleinmoleküle, um die biologischen Eigenschaften und die therapeutische Funktion der Zellen zu verbessern. Fate Therapeutics leistet darüber hinaus Pionierarbeit bei der Entwicklung eines neuartigen Ansatzes in der Zelltherapie. Er nutzt erneuerbare, induzierte, pluripotente Stammzellen (iPSC), die mit Hilfe der firmeneigenen iPSC-Plattform hergestellt werden, um Zelltherapie-Produktkandidaten zu entwickeln, die als Off-the-Shelf-Therapie für die Behandlung eines breiten Patientenspektrums geeignet sind. Derartige Therapien könnten die Grenzen derzeit auf dem Markt befindlicher, autologer Zelltherapien überwinden und Kosten für deren mühsame Herstellung sowie den anfallenden Verwaltungsaufwand reduzieren. Die iPSC-Produktplattform profitiert von einem Bestand an geistigem Eigentum, der über 100 erteilte Patente und 100 anhängige Patentanmeldungen umfasst. Das Unternehmen interessiert sich vor allem für Zellen des Immunsystems. Die Pipeline an Zelltherapie-Kandidaten umfasst immunonkologische Programme, einschliesslich Off-the-Shelf-Subtypen von Lymphozyten wie etwa NK- und T-Zell-Produktkandidaten. Beide Kandidaten stammen aus iPSC-Masterzelllinien und immunregulatorischen Programmen, darunter Produkte zur Prävention lebensbedrohlicher Komplikationen bei Patienten, die sich einer hämatopoetischen Zelltransplantation unterziehen, und Therapien zur Förderung der Immuntoleranz bei Patienten mit einer Autoimmunerkrankung. Beim ersten Pipeline-Produkt handelt es sich um FT500, eine Off-the-Shelf-Krebsimmuntherapie mit NK-Zellen zur Behandlung fortgeschrittener, solider Tumore. FT500 ist die erste Zelltherapie, die der iPSC-Plattform entstammt, und für den Einsatz in einem klinischen Versuch zugelassen. Der zweite Produktkandidat ist FT516, eine in Phase-I/II befindliche NK-Zelltherapie. FT596 könnte die bevorzugte Zelltherapie zur Behandlung rezidivierter/refraktärer Lymphome werden.

0.3%

G1 Therapeutics

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G1 Therapeutics

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G1 Therapeutics ist ein kleinkapitalisiertes und auf klinischer Stufe arbeitendes Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Krebstherapien konzentriert. Das Unternehmen hat mit Trilaciclib und Lerociclib zwei unterschiedliche selektive Inhibitoren der Cyclin­abhängigen Kinasen 4/6 (CDK4/6i) sowie einen oralen selektiven Östrogenrezeptor­Destruktor (SERD) in der Pipeline. Der führende Kandidat, Trilaciclib, ist ein intravenöser CDK4/6­Inhibitor, der sich bei mehreren Zelllinien in drei klinischen Studien bei kleinzelligem Lungenkarzinom hinsichtlich der Knochenmarksuppression als wirksam erwiesen hat. Aufgrund dieser Daten wird das Unternehmen den NDA für Trilaciclib bei der FDA bald einreichen, sodass eine Zu­lassung Mitte 2021 möglich ist. Die anderen, komplett firmeneigenen Produkte (Lerociclib und G1T48) befinden sich derzeit in Machbarkeitsstudien bei metastasiertem Brustkrebs. Hier werden in den kommenden Monaten relevante Neuigkeiten erwartet.

4.7%

Halozyme Therapeutics

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Halozyme Therapeutics

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Halozyme Therapeutics ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf der Technologieplattform Enhanze (rHuPH20) basiert. Enhanze beinhaltet Partnerschaften mit Pharmaunternehmen, die mit Halozymes Produkt rHuPH20 subkutane Formulierungen von intravenösen Präparaten herstellen. Das Unternehmen erhält dafür Barvorauszahlungen, Meilensteinzahlungen sowie einen konstanten Zufluss von Lizenzeinnahmen. Zu den Partnerprodukten zählen Blockbuster wie Herceptin und Rituxan sowie zukünftige Produkte wie Darzalex, eine Kombination aus Perjeta und Herceptin mit fester Dosis, Opdivo, Efgartigimod und AXLN­1810. Halozyme verfolgt über Aktienrückkaufprogramme eine offensive Kapitalrückzahlung für Aktionäre.

0.9%

Homology Medicines

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Homology Medicines

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Homology besitzt eine firmeneigene Plattform auf der Basis von AAV­Vektoren. Das Unternehmen baut gerade eine Pipeline für die Gentherapie und die Geneditierung auf der Basis dieser Technologie auf, die sie in Lizenz von City of Hope übernommen hat. Das Hauptprogramm ist HMI­102, ein AAVHSC15­Vektor, der für Patienten mit PKU entwickelt wurde. PKU ist eine angeborene Stoffwechselstörung, bei der Mutationen des PAH­Gens dazu führen, dass Phe nicht verstoffwechselt werden kann, wodurch es zu schweren neurologischen Beeinträchtigungen kommen kann. Erste Ergebnisse einer Phase­I/II­Machbarkeitsstudie zeigten eine Dosisreaktion bei der Phe­Reduktion. Das erste Gen editierungsprogramm HMI­103 nutzt den gleichen Träger (AAVHSC) wie sein Gen therapieverwandter HMI­102, enthält jedoch keinen Promotor und flankiert das Transgen durch zwei Homologiearme, um die Integration des Transgens in eine bestimmte Region durch homologe Rekombination zu bewirken. Dies stellt einen inhärenten Sicherheitsvorteil gegenüber anderen Geneditierungstechnologien dar, die Einzel­ oder Doppelstrangbrüche in der Patienten­DNA durch Schnitte mit Hilfe einer Endonuklease (Cas9 oder Fok­I) erzeugen müssen, die hauptsächlich fehleranfällige nicht­homologe End verknüpfungen (NHEJ) zur Reparatur einleiten und ein höheres Risiko für fehlerhafte Schnitte und Zieleffekte (grosse Genom­Neuanordnungen oder Deletionen) aufweisen.

8.0%

Incyte

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Incyte

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Der Schwerpunkt von Incyte liegt auf hämatologischen und entzündlichen Erkran­kungen sowie Krebs. Sein vermarktetes Produkt ist Jakafi (Ruxolitinib), ein oraler J AK­2­Hemmer, der die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit Myelofibrose (MF) und Polycythemia vera (PV) in den Jahren 2011 beziehungsweise 2014 erhalten hat. Wir schätzen das Marktpotenzial für MF und PV in den USA und Europa auf mehr als USD 3 Mrd. Phase­III­Studien bei Graft­versus­Host­Reaktion (GvHD) laufen eben­falls, und die Zulassung von Jakafi 2019 für die steroidrefraktäre akute GvHD könnte zusätzliche USD 200 Mio. Umsatz generieren. Im November 2009 hat Novartis die ehemaligen US­Rechte an Jakafi lizenziert. Der JAK­2­Hemmer Baracitinib der zweiten Generation hat in mehreren Phase­III­Studien für rheumatoide Arthritis positive Er­gebnisse gezeigt und das Medikament mit Handelsnamen Olumiant wurde im Jahr 2018 zugelassen. Incyte erhält Lizenzgebühren von seinem Partner Eli Lilly. Darüber hinaus werden weitere Fortschritte bei anderen Krebsmitteln in der Pipeline wie dem FGFR­Inhibitor zur Behandlung des Cholangiokarzinoms und Blasenkrebs und dem c­MET­Inhibitor bei Lungenkrebs sowie bei der Entwicklung von Ruxolitinib als Creme Lotion zur Behandlung von atopischer Dermatitis und Vitiligo erzielt.

1.5%

Intercept Pharmaceuticals

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Intercept Pharmaceuticals

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Intercept Pharmaceuticals ist auf die Entwicklung von Gallensäure­Analoga zur Behandlung von Lebererkrankungen fokussiert. Dieses Indikationsgebiet umfasst hauptsächlich die weit verbreitete nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) sowie die seltenen Krankheiten primär biliäre Zirrhose (PBC) und primär sklerosierende Cholangitis (PSC). Das führende Produkt ist Ocaliva – ein erstklassiger Agonist des Farnesoid­X­Rezeptors (FXR) – das 2016 zur Behandlung der PBC in den USA und Europa zugelassen wurde. Für eine zweite und kommerziell weitaus attraktivere Indikation legte Intercept positive Daten einer Pivotalstudie bei NASH vor, die eine Zulassung Anfang 2020 ermöglichen soll. NASH ist eine Erkrankung im Zusammenhang mit Adipositas und metabolischem Syndrom, die in den kommenden Jahren in Gesellschaften der westlichen Länder und Schwellenländer epidemische Ausmasse annehmen kann. Sie dürfte im Jahr 2020 die Hauptursache für teure Lebertransplantationen und Leberkrebs sein. Da derzeit kein Medikament hierfür zugelassen ist, besteht ein eindeutiger medizinischer und gesundheitsökonomischer Bedarf an neuen Behandlungen. Ocaliva ist bislang Intercepts einzige positive Zulassungsstudie und die einzige, die eine anti­fibrotische Wirkung in der Leberhistologie ergeben hat. Andererseits gibt es bei dem Arzneimittel einige Verträglichkeitsbedenken im Zusammenhang mit Juckreiz.

1.9%

Intra-Cellular Therapies

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Intra-Cellular Therapies

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ntra­Cellular Therapies ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Behandlungen für Störungen des zentralen Nervensystems entwickelt. Ein hundertprozentig eigenes Präparat ist der 5­HT2A­Serotonin­Rezeptorantagonist Caplyta (Lumateperon), der auch Dopamin­ und Serotonin­Transporter moduliert und gegen Ende 2019 von der FDA für die Behandlung der akuten Schizophrenie zugelassen wurde. Möglicherweise erweist sich Caplyta als völlig anders als andere Neuroleptika, da es gleichzeitig mehrere Neurotransmitterpfade modulieren kann. Dies wurde in zwei positiven Zulassungsstudien nachgewiesen, die eine gute Wirksamkeit und eine mit Placebo  vergleichbare Sicherheit er gaben. Verträglichkeit und Compliance von derzeitigen Behandlungen der Schizophrenie sind aufgrund einer Reihe von motorischen und metabolischen Nebenwirkungen problematisch. In diesen Bereichen hat sich Caplyta profilieren können. Darüber hinaus prüft Intra­Cellular Lumateperon in mehreren Phase­III­Studien für die Behandlung der bipolaren Depression sowie bei Verhaltens­störungen im Zusammenhang mit Demenz wie beispielsweise der Alzheimer­Krankheit. Zudem besitzt das Unternehmen eine selektive PDE­1­Inhibitor­Plattform und testet derzeit ITI­214 bei verschiedenen neurologischen, kardiovaskulären und immunologischen Erkrankungen.

12.9%

Ionis Pharmaceuticals

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Ionis Pharmaceuticals

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Ionis Pharmaceuticals ist in der Antisense­Therapie führend und erforscht über  30 Wirkstoffkandidaten mit dieser Technik. Antisense ermöglicht die Steuerung der Protein bildung durch gentechnische Verfahren. Unser Hauptaugenmerk und unsere Investmentstrategie kreisen um die Technologieplattform, die erhebliche Fortschritte gemacht hat. Nach zwei positiven Phase­III­Studien wurde Spinraza (gemeinsam mit Biogen entwickelt) Ende 2016 für die Behandlung der spinalen Muskelatrophie zuge­lassen und die Markteinführung in den letzten drei Jahren verlief sehr erfolgreich. Tegsedi (gemeinsam mit Akcea entwickelt) wurde 2018 zur Behandlung von Patienten mit durch hereditäre Transthyretin­vermittelte Amyloidose verursachter Polyneuropathie in den USA und Europa zugelassen. Nun liegt unser Fokus auf den Technologien der nächsten Generation wie zum Beispiel 2.5 und LICA. Somit stellt Ionis weiterhin eine wichtige Investition in unserem Portfolio dar.

0.5%

Kezar Life Sciences

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Kezar Life Sciences

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Kezar Life Sciences ist ein junges Biotechunternehmen, das sich auf die Entwicklung neuartiger Kleinmolekültherapien zur Blockierung des Immunproteasoms bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten konzentriert. Der führende Produktkandidat von Kezar (KZR­616) befindet sich derzeit in einer Machbarkeitsstudie der Phase II bei Lupus­Nephritis (LN) als zusätzliche Gabe zur aktuellen Standardtherapie. Die Bekanntgabe von Ergebnissen erfolgt voraussichtlich 2021. Darüber hinaus wurden weitere klinische Studien begonnen, um KZR­616 bei weiteren Autoimmunstörungen mit starkem medizinischem Handlungsbedarf wie beispielsweise der autoimmun­hämolytischen Anämie vom Wärmetyp sowie den immunvermittelten und entzündlichen Myopathien zu testen, bei denen Proteasom­Inhibitoren wie Velcade sich als wirksam, jedoch zu toxisch für die Langzeitbehandlung erwiesen haben.

1.0%

Macrogenics

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Macrogenics

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Macrogenics hat mehrere Präparate in der klinischen Entwicklungsphase, die mit Hilfe der firmeneigenen Fc­Optimierungstechnologie, die gleichzeitig die Bindung an inhibitorische beziehungsweise aktivierende FcyRs reduziert respektive verbessert und auf diese Weise die antikörperabhängige zellvermittelte Toxizität (ADCC) drastisch verbessert, und mit Hilfe der DART­Plattform (Dual­Affinity Re­Targeting) ent­wickelt wurden. Laut dem Unternehmen treten bei der DART­Plattform die Probleme der Konstruktinstabilität und die kurzen Halbwertszeiten anderer doppelt spezifischer Antikörper nicht auf, da firmeneigene kovalente Disulfidbrücken und spezielle Aminosäuresequenzen eingebaut werden, die eine effiziente paarweise Anordnung der Ketten des DART­Moleküls bewirken. Auf diese Weise entsteht eine Struktur mit besserer Herstellbarkeit, Langzeitstabilität der Struktur und einer Anpassungsmöglichkeit der Halbwertszeiten der DART an die klinischen Erfordernisse. Das Unternehmen hofft, 2020 die Zulassung für sein erstes Produkt (Margetuximab) gegen metastasierten HER2+­Brustkrebs zu beantragen und zu erhalten sowie Ergebnisse der Phase II zu mehreren Krebspräparaten in der Pipeline bekanntgeben zu können.

4.0%

Moderna

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Moderna

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Moderna leistet Pionierarbeit in der Entwicklung einer neuen, aus Boten­RNA bestehenden Substanzklasse. Moderna zog viel Aufmerksamkeit auf sich mit seinem rekordhohen Börsengang, der im Dezember 2018 zu einem Mittelzufluss von über USD 600 Mio. führte. Das Unternehmen hat einen beträchtlichen Teil der insgesamt USD 3.0 Mrd., die seit seiner Gründung im Jahr 2011 aufgenommen wurden, in seine inzwischen führende mRNA­Technologie­Plattform investiert, um Entwicklungskandidaten im Bereich therapeutischer und prophylaktischer Anwendungen den schnellen Eintritt in die klinische Phase zu ermöglichen. Die Pipeline von Moderna umfasst mittlerweile über 20 Entwicklungskandidaten. Davon durchlaufen 10 Kandidaten, die als mRNA­basierte Impfstoffe sowie als Therapien zum Einsatz in verschiedenen Krankheitsfeldern eingesetzt werden sollen, klinische Versuche. Moderna hat kürzlich Daten zur Risikoreduktion für sein CMV­Impfprogramm sowie für einen mRNA­kodierten Chikungunya­Antikörper als Stellvertreter für eine Anwendung bei seltenen Krankheiten vorgestellt. Unserer Ansicht nach sind die wichtigsten Programme, für die mit­telfristig klinische Daten verfügbar sein werden, die seltenen Lebererkrankungen Methylmalonazidämie (MMA) und Propionazidämie (PPA), die firmeneigenen Impfstoffe bei kongenitalem CMV und hMPV+PIV3, der intratumoral injizierte Zytokin­Cocktail OX40L+IL23+IL36 Gamma, personalisierte Krebsimpfstoffe und frühe Phase­II­ Daten zur VEGF­Therapie bei aortokoronaren Bypassoperationen.

1.3%

Molecular Templates

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Molecular Templates

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Molecular Templates ist ein in der Onkologie tätiges Unternehmen im Entwicklungsstadium mit Sitz in Texas. Es beschäftigt sich mit der Entdeckung und Entwicklung von zielgerichteten Biologika. Die firmeneigene Arzneimittel­Plattformtechnologie, die sogenannten Engineered Toxin Bodies (ETBs), stellt eine neue Klasse der zielgerichteten biologischen Therapie mit einzigartigen biologischen Eigenschaften dar. ETBs besitzen einen neuen, einzigartigen, intrazellulären Wirkmechanismus: enzymatische, dauerhafte Ribosom­Inaktivierung und anschliessende Zerstörung. In vitro und klinisch wurde nachgewiesen, dass die ETB­Aktivität weder durch allgemeine Mechanismen der Chemoresistenz noch durch neutralisierende Antikörper gegen Arzneimittel (gegen das Toxin) gehemmt wird. ETBs können auch entgegen nicht oder schwach internalisierend wirkende Zielmoleküle in die Zelle eindringen. Die forcierte Internalisierung erweitert das Spektrum von extrazellulären Rezeptoren, die angesteuert werden können, um unmittelbar den Zelltod herbeizuführen. Der führende ETB­Kandidat des Unternehmens (MT­3724) ist ein Immuntoxin, das sich gegen das CD20­Antigen der Zelloberfläche richtet, das bei verschiedenen Lymphomen und Leukämiearten  vorkommt. Weitere Produkte im klinischen Stadium richten sich gegen CD38 (in Zusammenarbeit mit Takeda), HER2 und PDL­1 (gegen Ende 2020).

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Myokardia

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Myokardia

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Myokardia ist eines der wenigen kleineren Biotechunternehmen, das Wirkstoffe zur Behandlung von Herz­Kreislauf­Erkrankungen entwickelt. Schwerpunkt der Aktivitäten des Unternehmens ist die Behandlung erblicher Kardiomyopathien, eine Gruppe seltener, genetisch bedingter Erkrankungen des Herzens, die aus biomechanischen Defekten der Herzmuskelkontraktion resultieren. Am weitesten fortgeschritten ist die Entwicklung des Pipelineprodukts Mavacamtem, einem allosterischen Hemmer der Beta­Moysin­Funktion des Herzens, dessen Einsatz zur Behandlung der hypertrophen obstruktiven Kardiomyopathie (oHCM) derzeit untersucht wird. Myokardia legte interessante Phase­II­Ergebnisse vor, die nicht nur eine direkte Verbesserung der Biomarker (Verringerung der Ejektionsfraktion um bis zu 15%, Reduzierung des LVOT­Gradienten um bis zu 90%) zeigen, sondern auch einen Anstieg der Leistungsfähigkeit um bis zu 17% und eine Verbesserung der Symptome (Verbesserung um durchschnittlich eine NYHA­Klasse) belegen. Mit den Ergebnissen einer einarmigen Phase­III­Studie zur Leistungsfähigkeit und Symptomverbesserung wird Anfang 2020 gerechnet. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Mavacamtem bei nichtobstruktiver Kardiomyo­pathie (HCM) sowie das zweite Präparat (MYK­491), das für die familiäre dilatative  Kardiomyopathie (DCM) entwickelt wird.

1.3%

Myovant Sciences

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Myovant Sciences

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Myovant ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf Endokrinologie bei Frauen und Männern spezialisiert ist. Sein führender Kandidat ist der orale GnRH­ Antagonist Relugolix, der für die Indikation Endometriose in Studien der Phase­III geprüft wird. Positive Phase­III­Daten bei Uterusmyomen und fortgeschrittenem Prostatakrebs wurden bereits präsentiert. Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der ein Teil des Endometriums ausserhalb der Gebärmutter wächst, was zu starken Schmerzen, schmerzhaftem Geschlechtsverkehr und Blutungen führt. Uterusmyome ist eine Erkrankung, die zu schmerzhaften Menstruationen und starken Blutungen und, in schweren Fällen, zur chirurgischen Entfernung der Gebärmutter führen kann. Bei fortgeschrittenem Prostatakrebs wächst der Tumor trotz Kastration und/oder Bestrahlung. Myovant­Partner Takeda meldete positive Daten aus zwei Phase­III­Studien bei japanischen Patientinnen mit Uterusmyomen, was den Wirkmechanismus von Relugolix zusätzlich validiert. Wir rechnen Anfang 2020 mit Daten aus zwei Phase­III­Studien für Endometriose. Myovant ist im Besitz der weltweiten Rechte ausserhalb Asiens.

1.6%

Nektar Therapeutics

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Nektar Therapeutics

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Nektar Therapeutics entwickelt neuartige Wirkstoffe zur Behandlung von onkologischen und Autoimmunerkrankungen und chronischen Schmerzen. Das wichtigste Pipeline­Produkt ist NKTR­214, ein CD122­Agonist, der mit Hilfe seines Prodrug­Designs und seiner nachhaltigen Signalwege eine bessere Wirksamkeit, eine höhere Sicherheit und eine vereinfachte Dosierung als IL­2 erreichen möchte. Erste Ergebnisse der Dosiseskalation im Rahmen der klinischen Phase­I/II­Studie zu NKTR­214 in Kombination mit dem PD1­Inhibitor Opdivo sowie Daten einer Verlängerungskohorte von Melanompatienten zeigten Hinweise auf eine Wirkung und auf ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil. Nach Erstlinienbehandlung mit der Kombinationstherapie betrug die objektive Ansprechrate der entsprechenden Melanompatienten 53% und die vollständige Ansprechrate 24%. Ermutigende Ergebnisse bot der Wirkstoff auch bei Nieren­ und Blasenkrebs. Daten grösserer Patientenkohorten mit diesen Tumorarten werden für 2020 erwartet. Gleichzeitig führt Nektar Therapeutics gemeinsam mit Partner Bristol­Myers ein umfassendes zulassungsrelevantes Programm zur Bekämpfung dieser Tumore durch und erste Studienergebnisse bei Melanomen werden gegen Ende 2020 erwartet.

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Neurocrine Biosciences

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Neurocrine Biosciences

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Neurocrine ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf Frauenkrankheiten und Erkrankungen des zentralen Nervensystems spezialisiert ist. Neurocrine hat Mitte 2017 die Zulassung für Ingrezza (Valbenazine) bei Patienten mit Spätdyskinesie erhalten und das Präparat in den USA lanciert, wo es dank hoher Nachfrage auf Patienten­ und Ärzteseite ein anhaltendes Umsatzwachstum generiert. Bei Spätdyskinesien handelt es sich um unwillkürliche Bewegungsstörungen, die der Betroffene nicht kontrollieren kann. Das zweite Produkt ist der orale GnRH­Antagonist Elagolix, der in Zusammenarbeit mit Abbvie für Endometriose zugelassen ist und dessen Zulassung für Uterusmyome im 2. Quartal 2020 erwartet wird. Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der ein Teil des Endometriums ausserhalb der Gebärmutter wächst, was zu starken Schmerzen, schmerzhaftem Geschlechtsverkehr und Blutungen führt. Uterusmyome sind eine Erkrankung, die zu schmerzhaften Menstruationen und starken Blutungen und, in schweren Fällen, zur chirurgischen Entfernung der Gebärmutter führen kann. Neurocrine ist darüber hinaus mit Voyager eine Zusammenarbeit für die Parkinsonkrankheit und andere neurologische Störungen eingegangen.

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Radius Health

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Radius Health

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Radius Health ist ein Unternehmen mit Schwerpunkt weibliche Endokrinologie und Osteoporose. Das Unternehmen vermarktet derzeit Tymlos (Abaloparatid), ein humanes PTHrP­Analogon. Das 2017 zugelassene Tymlos unterscheidet sich von Eli Lillys Forteo durch seine schnellere Wirkung und geringere Inzidenz nicht­vertebraler Frakturen, wie etwa von Hüfte und Handgelenk, was dem Wirkstoff den kontinuierlichen Gewinn beachtlicher Marktanteile ermöglicht hat. Der Fokus dürfte 2020 weiterhin dem Wachstum und der Kostenerstattung des Medikaments sowie der Weiterentwicklung von Wirkstoffkandidaten in der Pipeline gelten. Das Unternehmen entwickelt darüber hinaus eine Formulierung als transdermales Pflaster, das die Behandlungsergebnisse bei Frauen mit Osteoporose erheblich verbessern könnte. Die für das transdermale Pflaster bisher vorgelegten Daten zeigten eine bedeutende Verbesserung des Produktprofils. Ergebnisse einer zulassungs relevanten Studie werden im 2. Halbjahr 2021 erwartet. Elacestrant, ein selektiver Wirkstoff des Unternehmens zur Degradierung von Östrogenrezeptoren (SERD) bei Östrogenrezeptor­positivem Brustkrebs, befindet sich in der klinischen Phase III. Das Unternehmen befindet sich derzeit in einem fortgeschrittenen Gesprächsstadium mit potenziellen Partnern und plant einen zeitnahen Ausstieg aus der Onkologie, um die Schwerpunkte Endokrinologie und Knochengesundheit auszubauen.

1.4%

Sage Therapeutics

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Sage Therapeutics

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Sage Therapeutics ist ein klinisch tätiges biopharmazeutisches Unternehmen, das mit seiner firmeneigenen Plattform, die auf GABA­A­Rezeptoren abzielt, auf die Entwicklung von Therapien gegen ZNS­Erkrankungen spezialisiert ist. Der führende Wirk­stoff des Unternehmens, Zulresso (Brexanolon), wurde im Jahr 2019 zur intravenösen Behandlung von postpartaler Depression (PPD) zugelassen. Zulresso zeigte eine rasche und dauerhafte Wirksamkeit, womit es sich von allen Wirkstoffklassen absetzt, die gegenwärtig im Bereich der Depressionen und Gemütsstörungen eingesetzt werden. Sage Therapeutics entwickelt mit SAGE­217 darüber hinaus eine orale Nach­folgeversion von Zulresso, für die das Unternehmen vor kurzem positive Daten einer Phase­III­Studie bei PPD und zudem erfolgreiche Ergebnisse einer Phase­II­Studie bei schweren depressiven Störungen (MDD) vorlegte. Die Bekanntgabe der Ergebnisse von mehreren laufenden Phase­III­Studien zur MDD wird für 2020/2021 erwartet. Daraufhin wird das Unternehmen möglicherweise eine umfangreiche Zulassung sowohl für die PDD als auch für die MDD beantragen. Sage hält diverse Franchise­Rechte in der Neurologie und Neuropsychiatrie. SAGE­324 wird bei essentiellem Tremor, Epilepsie und der Parkinson­Krankheit getestet und SAGE­718 in Phase I bei kognitiven Störungen und der Huntington­Krankheit.

0.9%

Sangamo Therapeutics

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Sangamo Therapeutics

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Sangamo Therapeutics hat als nahezu alleiniger Entwickler von Geneditierungstechnologie auf der Basis von Zinkfinger­Nukleasen (ZFN) eine einzigartige Position inne. Nach anfänglichen Enttäuschungen von ZFN bei Anwendungen in vivo hat das Unternehmen mit ZFN 2.0 den Wiedereintritt in die Klinik für Ende 2020 vorangebracht. Das derzeit führende Produkt von Sangamo ist eine klassische Gentherapie der Hämophilie A (Phase III mit Pfizer begonnen), die auf der Rezepturerfahrung basiert, die das Unternehmen mit ZFN (AAV6­Capsid mit AAV2­Promotor/Genom) gewonnen hat. Es folgt ein komplett firmeneigenes klinisches Programm für Morbus Fabry.  Zu den weiteren Optionalitäten aus Partnerprojekten zählen Gemeinschaftsprojekte ex vivo mit Sanofi (Sichelzellkrankheit und Beta­Thalassämie) und mit Kite (allogene CAR­T), Genregulation ZFP ohne Nukleasen (Shire und Pfizer) sowie das komplett firmeneigene CAR­Treg­Programm Tx­200 bei Nierentransplantationen.

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Scholar Rock

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Scholar Rock

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Scholar Rock ist ein Biotechnologieunternehmen mit einer Plattform zur Regulierung der extrazellulären Aktivierung von Wachstumsfaktoren. Das Unternehmen glaubt, dass es die Off­Target­Toxizitäten verhindern kann, mit denen dieser Bereich schon immer zu kämpfen hatte, indem es die Aktivierung der Proform und der latenten Form der Wachstumsfaktoren anstelle des bereits aktivierten/reifen Faktors (wegen des sehr hohen Ähnlichkeitsgrades von Aminosäuresequenzen in den aktiven Zentren der TGF­beta­Superfamilie) mit Hilfe von Antikörpern blockiert. Sein führendes Produkt, SRK­015, ist ein monoklonaler Antikörper gegen Pro­Myostatin und latentes Myostatin – er soll die Myostatinaktivierung verhindern und dadurch Muskelaufbau und ­funktion fördern. Als erste Indikation für SRK­015 strebt Scholar Rock die manifestierte spinale Muskel­atrophie (Typ 2 und 3) in Kombination mit Spinraza und anderen Therapeutika an, da dessen Mechanismus komplementär und nicht kompetitiv wirkt. Vorläufige Phase­II­Daten der Machbarkeitsstudie waren positiv und weitere Ergebnisse werden 2020 vor­gelegt. Darüber hinaus wird die Technologieplattform von Scholar Rock auf TGF­beta 1 in der Immunonkologie und bei Fibrose fokussiert. Die Entwicklung von Therapien zur Behandlung von Fibrose erfolgt in Partnerschaft mit Gilead. Die Studie im Bereich der Onkologie wird 2020 beginnen.

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Vertex Pharmaceuticals

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Vertex Pharmaceuticals

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Schwerpunkt von Vertex Pharmaceuticals ist die zystische Fibrose. 2012 wurde der CFTR­Potentiator Kalydeco in den USA und in Europa für eine Untergruppe von Patien­ten mit zystischer Fibrose zugelassen. Trotz der anfänglichen Beschränkung des Marktpotenzials auf etwa 5% der Patientenzahlen sind wir der Meinung, dass der Umsatz durch die Einbeziehung weiterer kleiner Patientenpopulationen in den zugelassenen Indikationen USD 1.0 Mrd. erreichen könnte. Aufgrund der positiven Ergebnisse einer Phase­III­Studie mit der Kombination von Kalydeco und dem CFTR­Korrektor VX­809, die im Juni 2014 veröffentlicht wurden, kann mit Vertex die Behandlung von etwa 45% der Patienten, die in USA und Europa hinsichtlich der häufigsten Mutation homozygot sind, erfolgen. Mit dieser Ausweitung des Labels erwarten wir, dass die Umsätze von Kalydeco und der Kombination Kalydeco/VX­809 etwa USD 4.0 Mrd. erreichen dürften. Darüber hinaus hat das Unternehmen Korrektoren entwickelt, die in Kombination mit Kalydeco und VX­661 zur zielgerichteten Behandlung der übrigen Patienten ein­gesetzt werden können, die hinsichtlich der Mutation heterozygot sind. Daten aus Studien der Phase III waren positiv, und im Jahr 2019 wurde eine Dreifachkombination zugelassen, sodass das Marktpotenzial für die Produkte des Unternehmens gegen die zystische Fibrose (CF) auf über USD 10.0 Mrd. gestiegen ist.

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Voyager Therapeutics

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Voyager Therapeutics

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Voyager ist ein klinisch tätiges Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung von neuen zielgerichteten gentechnischen Therapien zur Behandlung von ZNS­Erkrankungen spezialisiert hat. Das führende Produkt, VY­AADC, ist in Zusammenarbeit mit Neurocrine entstanden. Es handelt sich um eine AAV­basierte Gentherapie, die darauf abzielt, im Gehirn von Parkinson­Patienten die Expression des Enzyms zu erhöhen, das für die Umwandlung von Levodopa in Dopamin verantwortlich ist (AADC, L­Aminosäure­Decarboxylase). Voyager rekrutiert gegenwärtig Patienten für eine Phase­II­Studie zu seinem Leitwirkstoff VY­AADC. Sie stellt die erste von zwei Sham­kontrollierten Studien für die Zulassung dar. 2020 soll eine Phase­III­Studie initiiert werden, die als zweite zulassungsrelevante Studie dienen soll. Das Unternehmen entwickelt darüber hinaus andere proprietäre AAV­Vektoren, die eine Steigerung der Expression eines Schlüsselgens bei Friedreich­Ataxie, die Bereitstellung monoklonaler Antikörper oder das Gen­Silencing beziehungsweise Gen­Knockdown unter Zuhilfe­nahme von MicroRNAs zum Ziel hat bei Krankheiten wie der familiären, monogenetisch vererbten ALS (SOD1) und der Huntington­Krankheit. Die Entwicklungsmaschinerie von Voyager hat Programme bei fünf ZNS­Indikationen generiert. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine eigene, moderne Produktionsstätte zur Herstellung von AAV­Vektoren errichtet.

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Wave Life Sciences

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Wave Life Sciences

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Wave ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Stereochemie, das sich vor allem auf Antisense­Oligonukleotide (ASOs) und Exon­Skipping fokussiert. Einfach ausgedrückt behandelt die Stereochemie den dreidimensionalen Aufbau der Moleküle und dessen Auswirkungen auf deren chemische Eigenschaften. Derzeitige ASOs können hunderttausende unterschiedlicher Enantiomere enthalten («stereomixture»), von denen viele keine positive Wirkung zeigen, aber toxisch wirken können. Wave ist in der Lage, spezielle Einzelmoleküle zu entwickeln («stereopure»), die die vom Unternehmen gewünschten Eigenschaften aufweisen. Auf diese Weise lässt sich unter Umständen die Wirkstärke (von Medikamenten) verbessern und die Toxizität minimieren. Der Leitwirkstoff des Unternehmens zur Behandlung der Huntington­Krankheit befindet sich in Phase I/II der klinischen Entwicklung und richtet sich gegen sehr spezifische Punktmutationen mit dem Ziel, das mutierte Protein zu zerstören. Die Daten zur Machbarkeit sprechen für ein sauberes Sicherheitsprofil und eindeutiges Ziel. In der Studie der Phase I/II kommen höhere Dosen hinzu. Das zweite Programm von Wave bei DMD wurde abgebrochen.

Alle Kommentare per 31. Dezember 2019 oder Beginn des Investments.

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Pressemitteilungen / 24.04.2020

Resilienter Biotechsektor trotz breiter Marktturbulenzen