Portfoliorestrukturierung

Wir setzen auf neue Medikamententechnologien

Im 3. Quartal schreitet die Portfoliorestrukturierung erfolgreich voran. Kleinere und mittelgrosse Unternehmen spielen eine immer wichtigere Rolle, während die Gewichtung in den Large Caps abnimmt. Letztere haben in der Vergangenheit einen hervorragenden Beitrag zur Wertentwicklung des Portfolios geleistet, dürften nun aber den Status als tonangebende Wachstumstitel verlieren. Im Rahmen des aktiven Anlagestils setzen wir auf neue Medikamententechnologien und rücken so langsam von klassisch pharmazeutischer Chemie und rekombinanten Proteintherapeutika ab. Sophistizierte monoklonale Antikörper, RNA-basierte Wirkstoffe sowie Gen-und Zelltherapien versprechen mehr Potenzial.

Der Markt bietet beeindruckende Anlagemöglichkeiten der nächsten Generation, was uns dazu veranlasst hat, mittelgrossen und kleineren Unternehmen eine stärkere Gewichtung als Large Caps einzuräumen und uns vermehrt neuen Behandlungsmodalitäten und -ansätzen zuzuwenden. Dieses Rebalancing ist Bestandteil des ständigen aktiven Managements von Vermögenswerten innerhalb des Portfolios. Wir rücken langsam von der Fokussierung auf klassisch pharmazeutische Chemie und rekombinante Proteintherapeutika ab und orientieren uns stärker in Richtung sophistizierter monoklonaler Antikörper, RNA-basierte Wirkstoffe sowie Gen-und Zelltherapien. Einige dieser neuen Ansätze bieten einen nachhaltigen Nutzen, durch den die Produktleistung und der ökonomische Wert gegenüber älteren Modalitäten verbessert werden können.

Die im Sommer anvisierte Restrukturierung des Portfolios, die eine behutsame Umschichtung von Large Caps hin zu vielversprechenden Small Mid Caps vorsieht, schreitet erfolgreich voran. Die langfristigen Portfoliobeteiligungen wie etwa Celgene, Gilead und Novo Nordisk haben in der Vergangenheit einen hervorragenden Beitrag zur Wertentwicklung des Portfolios geleistet. Diese Leitaktien dürften jedoch ihren Status als tonangebende Wachstumstitel in Zukunft verlieren. Wir setzten daher bei der Anpassung des Portfolios während des 3. Quartals zunächst auf sorgfältige Gewinnmitnahmen. Ein Teil der Positionen in Regeneron und Neurocrine wurden aus taktischen Gründen verkauft.

Die Erlöse haben wir in die Aktie von Scholar Rock, eine in diesem Berichtszeitraum neu eröffnete Position, und in die jüngst aufgebauten Positionen in Argenx, Exelixis und Nektar Therapeutics investiert. Auch die Engagements in Alnylam, Macrogenics, Voyager Therapeutics, Wave Life Sciences und Radius Health haben wir aufgestockt, da deren Marktbewertungen deutlich unter dem jeweiligen inneren Wert lagen.

Die Top-Positionen des Portfolios spiegeln unsere Erwartungen eines beachtlichen Wachstums bei RNA-basierten Wirkstoffen wider, die die Arzneimittelmärkte verändern dürften. Dass dem so sein könnte, dafür spricht auch die Ankündigung der beachtlichen Investition Janssens in die RNAi-Technologie von Arrowhead Pharmaceuticals.Unser Interesse richtet sich zudem auf Firmen, die sich auf neurologische Erkrankungen spezialisiert haben und die mit ihren Wirkstoffen auf breite Patientenpopulationen abzielen. Ausserdem mögen wir Unternehmen wie Vertex, das inzwischen gut etabliert ist und von Erfolg gekrönte Technologien und Produkte zur Behandlung zystischer Fibrose anbietet.