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Generelles

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Um festzustellen, ob die Anlage in Anteile eines bestimmten Produktes Ihren spezifischen Bedürfnissen und Risikovorstellungen entspricht, empfehlen wir Ihnen die Kontaktaufnahme mit einem unabhängigen Finanzberater. Ausserdem empfehlen wir Ihnen, einen unabhängigen Steuerberater zu konsultieren, um sich im Hinblick auf Ihre persönlichen Umstände über die mit einer spezifischen Anlage verbundenen steuerlichen Regelungen in Ihrer Rechtsordnung zu informieren. Insbesondere Steuerabkommen sind abhängig von individuellen Umständen und können sich ändern.

Für Investoren aus Grossbritannien gilt insbesondere, dass der Anlegerschutz im Rahmen des „Financial Services Compensation Scheme“ nicht für Anlagen in diese Fonds gilt.

Performance

Die vergangene Kursentwicklung ist keine Indikation oder Garantie für die zukünftige Performance des Anlagevermögens. Der Wert von Anlagen kann Schwankungen unterworfen sein, und die Anleger erhalten unter Umständen nicht den gesamten investierten Betrag zurück. Die Performancedaten werden berechnet ohne dass Kommissionen und Kosten berücksichtigt werden, die aufgrund von Zeichnungen und Rücknahmen anfallen. Diese Kosten wirken sich negativ auf die Performance aus. Auch Wechselkursschwankungen können den Wert einer Anlage steigern oder verringern.

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Erste Anzeichen für vermehrte M&A-Aktivität aufgrund attraktiver Bewertungen

Das 2. Quartal war geprägt von einem schwierigen makroökonomischen Umfeld und insbesondere einer auf hohem Niveau verharrenden Inflation. Die bereits zu Jahresbeginn eingesetzte Korrektur an den breiten Märkten setzte sich fort. Biotechtitel, gemessen am Nasdaq Biotech Index, wiesen einen Verlust von 9.8% in USD aus. Im Juni sind erste Anzeichen für eine Belebung der M&A-Aktivitäten sichtbar, die der Sektorperformance zum Quartalsende Auftrieb gaben. Dies kann als Indiz gewertet werden, dass der Ausverkauf an den öffentlichen Märkten überzogen war und der Biotechsektor gegenwärtig unterbewertet ist. Die BB Biotech-Aktie beendete das 2. Quartal mit einer Gesamtrendite von -12.5% in CHF und -10.9% in EUR. Das Portfolio wies eine Performance von -8.6% in CHF, -6.7% in EUR und -11.7% in USD aus. Der Nettoverlust im 2. Quartal 2022 belief sich auf CHF 233 Mio. gegenüber einem Nettogewinn von CHF 129 Mio. im gleichen Vorjahreszeitraum. Ungeachtet der deutlich abgekühlten Stimmung an den Märkten vermeldeten die Portfoliounternehmen zahlreiche wichtige Entwicklungsmeilensteine, darunter auch klinische Studienergebnisse zu Late-Stage-Produkten.
22.07.2022

Makroökonomische Themen beherrschten auch das 2. Quartal 2022. Die Korrektur an den Aktienmärkten traf vor allem Wachstumstitel, erfasste aber auch die breiteren Indizes wie etwa den S&P 500, der sein schlechtestes 1. Halbjahr seit 1970 erlitt. Die geopolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs traten stärker in den Vordergrund, vor allem mit Blick auf die Energie- und die Lebensmittelversorgung. Auch die SARS-CoV-2-Pandemie ist wieder auf dem Vormarsch. Die neuen Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 breiten sich weltweit rasant aus und die Hospitalisierungsraten steigen erneut an, wobei die Zahl der Todesfälle derzeit stagniert. COVID-19 ist nach wie vor als Pandemie einzustufen, weshalb Forscher, Gesundheitssysteme und Behörden keinesfalls nachlässiger werden sollten.

Der MSCI World Health Care Index, der sich im 1. Quartal recht stabil entwickelte, verlor im 2. Quartal ebenfalls. Obwohl er sich dem Negativtrend im Juni zeitweise entziehen konnte, verzeichnete er für das Berichtsquartal eine negative Gesamtrendite (-7.1%, in USD). Der Biotechnologiesektor verbuchte gemessen am Nasdaq Biotechnology Index NBI (-9.8%, in USD) vergleichbare Verluste. Wie bereits in der Vergangenheit schlugen sich Biotechunternehmen, die bereits Produkte lanciert und vielversprechende Pipeline-Updates veröffentlicht haben, besser als andere. Unter dem Strich gab es jedoch auch im 2. Quartal so gut wie keine IPO-Aktivitäten und Finanzierungen im Sektor. Erst im Juni zeigten sich erste Anzeichen für M&A-Transaktionen, die der Sektorperformance zum Quartalsende Auftrieb gaben. Alles in allem sind mehr Transaktionen grosser Pharmaunternehmen zu erwarten, wobei die Lizenzgeschäfte die klassischen Übernahmen deutlich überwiegen dürften. Die Korrekturen an den Biotechmärkten und die schwache Positionierung einiger Biotechunternehmen könnten opportunistische Aufkäufe von Private-Equity-Firmen angesichts der Rekalibrierung an den Märkten im laufenden und kommenden Jahr vorantreiben.

BB Biotechs Wertentwicklung im 2. Quartal und im 1. Halbjahr 2022

Für das 2. Quartal 2022 wies die BB Biotech-Aktie eine Gesamtrendite von -12.5% in CHF und -10.9% in EUR auf. In Einklang mit den Benchmarks und in Anbetracht der leichten Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken und dem Euro lag die Gesamtrendite des Portfolios im Berichtsquartal bei -8.6% in CHF, -6.7% in EUR und -11.7% in USD. Der Nettoverlust im 2. Quartal 2022 belief sich auf CHF 233 Mio. gegenüber einem Nettogewinn von CHF 129 Mio. im gleichen Vorjahreszeitraum. Im 1. Halbjahr 2022 erzielte die Aktie von BB Biotech eine Gesamtrendite einschliesslich Dividende von CHF 3.85 pro Aktie von -22.4% in CHF und -18.6% in EUR. Die Gesamtrendite des Portfolios betrug -16.8% in CHF, -13.8% in EUR und -20.5% in USD. Daraus resultiert ein Nettoverlust von CHF 533 Mio. gegenüber einem Nettogewinn von CHF 349 Mio. im gleichen Vorjahreszeitraum.

Fast unverändert hoher Investitionsgrad 

Zum Ende des 2. Quartals 2022 lag der Investitionsgrad bei 113.2% und damit nahe am Niveau zum Vorquartalsende und innerhalb der normalen Spanne von 95-115%. Der Verkauf von Radius Health nach dessen Übernahme durch die Private-Equity-Firmen Gurnet Point Capital und Patient Square Capital wird im 3. Quartal auf Pro-forma-Basis Mittelzuflüsse von ungefähr USD 90 Mio. generieren. 

Portfolioveränderungen im 2. Quartal

Im Juni wurde mit Celldex Therapeutics ein neues Unternehmen ins Portfolio genommen, das Wirkstoffe zur Behandlung entzündlicher und allergischer Erkrankungen entwickelt und damit eine attraktive Ergänzung im Bereich Autoimmunkrankheiten darstellt. Verkauft wurde die Beteiligung an Nektar Therapeutics, dessen Kombinationstherapie aus Bempegaldesleukin (PEG-IL2) und Opdivo keinen klinischen Nutzen bei der Behandlung von inoperablem oder metastatischem Melanom, Nierenzellkarzinom oder Blasenkrebs zeigte.

Viele erreichte Meilensteine bei den Portfoliounternehmen

Ungeachtet des aktuell schwierigen Börsenumfelds meldeten zahlreiche Portfoliounternehmen wichtige Meilensteine. So hat Ionis und sein Partner AstraZeneca positive Zwischenergebnisse der Phase-III-Studie NEURO-TTRansform zu Eplontersen bei Patienten mit hereditärer Transthyretin-vermittelter Amyloid-Polyneuropathie (ATTRv-PN) bekannt gegeben. Ein Zulassungsantrag bis Jahresende ist realistisch. Argenx veröffentlichte positive Phase-III-Daten für Vyvgart zur Behandlung von Patienten mit Immunthrombozytopenie (ITP). Vyvgart, ein Fragment eines humanen IgG1-Antikörpers, ist bereits zur Behandlung von Patienten mit generalisierter Myasthenia gravis zugelassen. Die beiden Portfoliounternehmen Vertex und sein Partner Crispr Therapeutics legten zusätzliche Daten für ihre Gen-editierte autologe Zelltherapie Exagamglogene Autotemcel (Exa-cel) bei Patienten mit transfusionsabhängiger Beta-Thalassämie oder schwerer Sichelzellanämie vor. Moderna dokumentierte mit seinen neuesten Daten für mRNA1273.214, dass der bivalente Boosterimpfstoff deutlich höhere Antikörperkonzentrationen gegen die neuen Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 erzeugt.

Neben diesen Resultaten von klinischen Studien in der Endphase wurden im 2. Quartal viele wichtige Daten klinischer Versuche in früheren Phasen veröffentlicht. Dazu zählten Resultate von Kezar Life Sciences zu Zetomipzomib bei Lupus-Nephritis, von Sage Therapeutics zu SAGE-718 bei Alzheimer und von Ionis/GSK zu Bepirovirsen bei chronischer Hepatitis B. Für diese und andere Pipelineprodukte wird in den kommenden Quartalen der Beginn von zulassungsrelevanten Studien erwartet.

Die Kennzahlen zu Produktlancierungen sind für BB Biotech weiterhin von grosser Bedeutung, da sie als Anhaltspunkt für zu erwartende Unternehmensumsätze und -gewinne dienen. Aufmerksam verfolgt das Investmentteam daher die weltweite Markteinführung von Vyvgart bei generalisierter Myasthenia gravis, die bisher die Börsenerwartungen übertroffen hat. Intra-Cellular Therapies vermeldete starke 1.-Quartals-Umsätze für Caplyta, das seit Ende 2021 zur Behandlung bipolarer Störungen zugelassen ist. Moderna verbuchte für Spikevax solide Umsätze von USD 6.1 Mrd. im 1. Quartal, senkte zwar seine Umsatzprognose für das 2. Quartal, hielt aber an seiner Umsatzerwartung von USD 21 Mrd. (ohne die von der US-Regierung für Herbst 2022 bestellten Boosterimpfungen) für das Gesamtjahr 2022 fest. Die Umsatzprognosen für COVID-19-Impfstoffe unterliegen ständigen Änderungen, da möglicherweise neue Coronastämme auftauchen und viele Länder weitere Neubestellungen erst später im Jahr abgeben können.

Ausblick für das 2. Halbjahr

Der Erfolg von Impfstoffen gegen COVID-19 hat den aussergewöhnlichen Wert und Nutzen der Biotechnologie zweifelsohne belegt. Daran wird sich unseres Erachtens auch nichts ändern, nicht nur mit Blick auf COVID-19, sondern auch in Anbetracht von Erfolgsmeldungen in anderen Therapiebereichen und Technologien, die bereits im 2. Quartal 2022 veröffentlicht wurden und die in Zukunft noch zu erwarten sind. Das Investmentteam erwartet in der 2. Jahreshälfte eine Beschleunigung der Transaktionen, wobei Lizenzierungen voraussichtlich den Vorzug vor M&A-Deals erhalten. Pharmariesen werden ihre Jagd nach künftigen Ertragsquellen allerdings fortsetzen, um derzeitige Ertragsströme zu ersetzen, die mit dem Auslaufen des Patentschutzes für bestimmte Produkte wegbrechen. Das Investmentteam schliesst daher nicht aus, dass M&A-Aktivitäten im kommenden Jahr und darüber hinaus zunehmen.

Hinter dem Biotechsektor liegen sechs schwierige Monate, die durch niedrigere Bewertungen und eine negative Stimmung geprägt waren. Dieses Umfeld hält beachtliche Chancen bereit. BB Biotechs Strategie fokussiert sich weiterhin auf qualitativ hochwertige Unternehmen, die sich durch führende Technologien, hochkompetente Führungskräfte und Managementteams sowie hervorragende Umsetzungspläne auszeichnen, die für Patienten und Gesundheitssystemen wirkliche Vorteile bringen. Die derzeitige allgemeine Risikoaversion ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt. Das Portfoliomanagementteam konzentriert sich weiter auf Biotechunternehmen, die entweder bereits jetzt oder aber in Kürze Umsatz- und/oder Gewinnwachstum erwirtschaften oder als unterbewertet erachtet werden, sowie auf gezielte neue Investitionen in öffentliche und private Unternehmen innerhalb des Sektors. Das Investmentteam sieht eine aussichtsreiche Zukunft für Patienten, Gesundheitssysteme, Unternehmer und Investoren – und BB Biotech möchte sie im Auftrag ihrer Aktionäre mitgestalten.

Der vollständige Zwischenbericht per 30. Juni 2022 der BB Biotech AG ist auf report.bbbiotech.ch/Q222 resp. www.bbbiotech.com verfügbar.

Für weitere Informationen:

Investor Relations
Bellevue Asset Management AG, Seestrasse 16, 8700 Küsnacht, Schweiz 
Tel. +41 44 267 67 00
Dr. Silvia Siegfried-Schanz, ssc@bellevue.ch
Maria-Grazia Alderuccio, mga@bellevue.ch
Claude Mikkelsen, cmi@bellevue.ch

Media Relations
Bellevue Asset Management AG, Seestrasse 16, 8700 Küsnacht, Schweiz 
Tel. +41 44 267 67 00
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Thomas Egger, teg@te-communications.ch

Haftungsausschluss

Diese Veröffentlichung enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Erwartungen sowie Beurteilungen, Ansichten und Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf den aktuellen Erwartungen von BB Biotech, ihren Direktoren und leitenden Mitarbeitenden und sind daher mit Risiken und Unsicherheiten verbunden, die sich mit der Zeit ändern können. Da die tatsächlichen Entwicklungen erheblich abweichen können, übernehmen BB Biotech, ihre Direktoren und leitenden Mitarbeitenden diesbezüglich keine Haftung. Alle in dieser Veröffentlichung enthaltenen Aussagen werden nur mit Stand vom Zeitpunkt dieser Veröffentlichung getätigt, und BB Biotech, ihre Direktoren und leitenden Mitarbeitenden gehen keinerlei Verpflichtung ein, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder sonstiger Faktoren zu aktualisieren.